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Meine Tipps gegen Prokrastination

Donnerstag, 12. Juli 2018

Ihr Lieben,

obwohl ich von mir selbst behaupten würde, dass ich, wie eigentlich jeder, viele kleine und große Schwächen habe, würde ich eins ganz klar nicht zu meinen Schwächen zählen: Das Aufschieben von Aufgaben bzw. kurz: Prokrastination. Während ich in meinem Umfeld (ob damals in der Schulzeit oder jetzt im Alltag) schon oft mitbekommen habe, dass viele sich etwas schwer damit tun, Dinge direkt und ohne sie aufzuschieben zu erledigen, hatte ich damit tatsächlich nie ein Problem. Sobald ich etwas aufschiebe, fühle ich mich sogar ziemlich unwohl, da es mir so permanent im Kopf herumschwirrt. 

Weil ich jedoch, wie schon erwähnt, weiß, dass es vielen von euch mit Sicherheit nicht so geht, dachte ich mir, dass ein Beitrag zu diesem Thema vielleicht ganz interessant sein könnte. Vor allem, da Prokrastination in so gut wie allen Lebenssituationen (Schule, Studium, Ausbildung, Arbeit, Alltag ...) eine Rolle spielt, hoffe ich, dass möglichst vielen von euch meine Tipps zu diesem Thema ein wenig helfen - here we go! 

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1. Direkt anfangen 
Ein sehr naheliegender Tipp, dem die größte Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte: direkt anfangen! Am besten, ihr streicht ein ,,damit fange ich morgen an'' direkt aus euren Gedanken. Das klingt zwar banal, ist aber oft der erste Schritt, sich darüber bewusst zu werden, wirklich keine noch so kleine Kleinigkeit aufzuschieben.

2. To - Do - Listen schreiben
Ja, ich weiß - diesen Tipp hat wahrscheinlich absolut jeder von mir erwartet, denn ihr wisst alle, dass ich auf To - Do - Listen schwöre. Doch das nicht ohne Grund, denn gerade im puncto Prokrastination ist es eine große Hilfe, die To - Do's im Überblick zu haben.

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3. Die To - Do's nach Priorität ordnen
Die Aufgaben auf der To - Do - Liste nach Priorität zu ordnen ist dann quasi der weiterführende Tipp bzw. Schritt, denn so fällt es, wie ich finde, noch einfacher, sich über die Wichtigkeit der einzelnen Punkte bewusst zu sein und weniger dazu zu neigen, etwas aufzuschieben.

4. Hilfe annehmen
Ich bin mir sicher, dass der Grund von Prokrastination oft ist, dass man mit einer bestimmten Aufgabe nicht allein klar kommt und diese mit dem Gedanken ,,Das schaffe ich doch sowieso nicht!'' aufschiebt. Um das Ganze zu umgehen, sollte man direkt Hilfe annehmen. Ihr werdet sehen: Das Aufschieben wird direkt keine Option mehr sein!

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5. Perfektionismus einschränken
Perfektionismus ist absolut nichts negatives, doch wenn er zu ausgeprägt ist, kann das, meiner Meinung nach, oft ein Grund sein, etwas aufzuschieben. Das habe ich zumindest bei mir schon des öfteren beobachtet: Wenn ich eine Aufgabe hatte, von der ich wusste, dass ich sie nicht zu 110% meiner Ansprüche erfüllen konnte, bin ich sie gar nicht erst angegangen. In solchen Situationen hilft es, die Ansprüche zwar weiterhin hoch zu halten, sie jedoch ein klein wenig nach unten zu verschieben, denn so ist die Hemmung, die Aufgabe zu beginnen bzw. letztendlich auch zu vollenden, nicht mehr so groß.

6. Nicht ablenken lassen
Wenn es um Prokrastination geht, ist Ablenkung ein riesiges Thema, denn banale Kleinigkeiten wie Instagram, Facebook und CO. sind oft der Grund dafür, weshalb die eigentliche Aufgabe aufgeschoben wird. Dementsprechend ist es extrem wichtig, selbstdiszipliniert zu sein und sich nicht mehr ablenken zu lassen. Grundsätzlich fällt mir dies relativ leicht, aber auch ich habe Tage, an denen ich sehr leicht aus dem Konzept zu bringen bin. Dann hilft es mir, entweder kurz etwas Abstand zu nehmen oder aber die Ablenkung aus dem Weg zu schaffen - bedeutet: Handy weg! 

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7. Warum schiebe ich eine Aufgabe auf?
Des Weiteren hilft es, wie ich finde, sehr, sich klarzumachen, warum eine bestimmte Aufgabe überhaupt aufgeschoben wird. Dieser Schritt hilft dabei, den Grund herauszufinden und dadurch konkret an dem Problem zu arbeiten.


8. Motivation: Das Gefühl danach!
Die größte Motivation für mich, Aufgaben nicht aufzuschieben? Ganz klar das Gefühl danach! Für mich ist es immer total erfüllend, am Ende des Tages zu wissen, alles erledigt zu haben und nichts auf den darauffolgenden Tag geschoben zu haben. Der Kopf ist komplett frei und dieses Gefühl ist für mich persönlich die größte Belohnung dafür, der Prokrastination keine Chance gegeben zu haben.

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